Luft-Wasser-Wärmepumpe
Nutzt die Außenluft und speist Heizung sowie Warmwasser. Ohne Bohrung, vergleichsweise günstig in der Anschaffung – die häufigste Wahl bei der Heizungsmodernisierung.
Der verständliche Ratgeber vom Fachbetrieb seit 1990: von den Grundlagen über die verschiedenen Wärmepumpen-Typen bis zur Funktionsweise. Damit Sie wissen, ob und welche Wärmepumpe zu Ihrem Zuhause in Sachsen-Anhalt passt.
Eine Wärmepumpe ist eine Heizung, die keine Energie verbrennt. Statt Öl oder Gas nutzt sie kostenlose Umweltwärme aus der Luft, dem Erdreich oder dem Grundwasser und hebt diese mit etwas Strom auf ein nutzbares Temperaturniveau an. Aus rund einem Teil Strom werden so drei bis vier Teile Heizwärme – das macht die Wärmepumpe zu einer der effizientesten Heiztechniken überhaupt.
Das Prinzip kennen Sie bereits: Es ist der gleiche Kältemittelkreislauf wie in einer Klimaanlage – nur wird die Wärme hier ins Haus geholt statt hinausbefördert. Viele Wärmepumpen können den Kreislauf umkehren und im Sommer sogar kühlen.
Nutzt die Außenluft und speist Heizung sowie Warmwasser. Ohne Bohrung, vergleichsweise günstig in der Anschaffung – die häufigste Wahl bei der Heizungsmodernisierung.
Das Prinzip moderner Split-Klimaanlagen: Sie entzieht der Luft Wärme und gibt sie direkt an die Raumluft ab. Heizen und Kühlen in einem Gerät, schnell nachrüstbar.
Gewinnt Wärme aus dem Erdreich über Erdsonden oder Flächenkollektoren. Sehr effizient und konstant, benötigt aber Bohrung bzw. Grabungsarbeiten.
Nutzt die stabile Temperatur des Grundwassers. Höchste Effizienz, setzt aber geeignetes Grundwasser und eine behördliche Genehmigung voraus.
Für die Nachrüstung im Bestand ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe am beliebtesten, weil sie ohne Bohrung auskommt. Wer ohnehin über eine Klimaanlage nachdenkt, bekommt mit einer Luft-Luft-Wärmepumpe Heizen und Kühlen aus einem System. Welche Lösung sich rechnet, hängt vom Gebäude ab – das klären wir bei einer Besichtigung.
Die Wärmepumpe erzeugt Wärme also nicht durch Verbrennung, sondern durch einen cleveren Kreisprozess. Der Strom treibt nur den Verdichter an – die eigentliche Heizenergie kommt kostenlos aus der Umwelt. Das Verhältnis aus Heizleistung und Stromeinsatz beschreibt die Jahresarbeitszahl (JAZ): Eine JAZ von 4 bedeutet, aus 1 kWh Strom werden 4 kWh Wärme.
Aus einem Teil Strom werden drei bis vier Teile Wärme – niedrige Verbrauchskosten bei richtiger Auslegung.
Viele Systeme kehren den Kreislauf um und kühlen im Sommer – ein Gerät für das ganze Jahr.
Keine Öl- oder Gasverbrennung im Haus, kein Schornsteinfeger für die Heizung – unabhängiger von fossilen Brennstoffen.
Der Heizungstausch wird in der Regel staatlich bezuschusst. Wir prüfen den aktuellen Stand für Ihren Fall.
Arten, Aufbau und Funktion von Klimaanlagen – der Überblick für Ihr Zuhause.
Der Kältekreislauf im Detail – die technische Basis auch der Wärmepumpe.
Installation, Wartung und Beratung vom Fachbetrieb – in Ihrer Region.
Sie möchten Kosten vergleichen? Auf unserer Seite „Was kostet eine Klimaanlage?“ finden Sie transparente Richtwerte – inklusive Einordnung zur Wärmepumpe. Eine Übersicht aller Orte gibt es unter Servicegebiete.
Eine Wärmepumpe ist eine Heizung, die keine Energie verbrennt, sondern Wärme aus der Umwelt – aus Luft, Erdreich oder Grundwasser – aufnimmt und auf ein höheres Temperaturniveau „pumpt“, um damit Ihr Haus zu heizen. Aus einem Teil Strom macht sie ein Vielfaches an Heizwärme. Technisch arbeitet sie wie ein Kühlschrank, nur andersherum.
Die häufigsten sind Luft-Wasser-Wärmepumpen (nutzen die Außenluft, versorgen die Heizung), Luft-Luft-Wärmepumpen (das Prinzip moderner Split-Klimaanlagen), Sole-Wasser-Wärmepumpen (Erdwärme über Erdsonden oder Flächenkollektoren) und Wasser-Wasser-Wärmepumpen (nutzen das Grundwasser). Für die Nachrüstung im Bestand ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe am weitesten verbreitet, weil sie ohne Bohrung auskommt.
In einem geschlossenen Kreislauf zirkuliert ein Kältemittel durch vier Bauteile: Verdampfer, Verdichter, Verflüssiger und Expansionsventil. Der Verdampfer nimmt Umweltwärme auf, der Verdichter erhöht Druck und Temperatur, der Verflüssiger gibt die Wärme an das Heizsystem ab, das Expansionsventil startet den Kreislauf neu. Es ist derselbe Kältekreislauf wie in einer Klimaanlage – nur mit umgekehrter Nutzrichtung.
Ja, viele Wärmepumpen können den Kreislauf umkehren und im Sommer kühlen. Luft-Luft-Systeme (Split-Klimaanlagen mit Heizfunktion) tun das ohnehin. Bei Luft-Wasser-Wärmepumpen ist eine sanfte Kühlung über Fußboden- oder Wandflächen je nach System möglich. So haben Sie Heizen und Kühlen in einem Gerät.
Der Umstieg von einer alten Heizung auf eine Wärmepumpe wird in der Regel staatlich bezuschusst. Die Förderkonditionen ändern sich jedoch regelmäßig. Wir prüfen für Sie den aktuellen Stand und sagen Ihnen ehrlich, was in Ihrem Fall realistisch ist – ohne leere Versprechen.
Grundsätzlich ja – entscheidend sind der Wärmebedarf des Gebäudes und die Vorlauftemperatur der Heizflächen. Je besser gedämmt und je größer die Heizflächen (z. B. Fußbodenheizung), desto effizienter arbeitet die Wärmepumpe. Eine seriöse Aussage ist erst nach einer Prüfung vor Ort möglich – genau das übernehmen wir für Sie.
Wir schauen uns Ihr Gebäude an, rechnen ehrlich und sagen Ihnen, welche Lösung wirklich passt – als Fachbetrieb in Sachsen-Anhalt seit 1990. Persönliche Beratung und verbindliches Angebot nach Besichtigung.